Craniosacral-Osteopathie

Was ist Craniosacral-Osteopathie (CST)?

 

Dr. W. G. Sutherland entwickelte zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf der Basis der Osteopathie die Craniosacrale Osteopathie (CSO).  John E. Upledger vervollkommnete die Methode und entwickelte die craniosacrale Therapie zu einer eigenständigen Therapieform.

 

Sie basiert auf der Arbeit mit dem craniosacralen Rhythmus, der sich im feinen Pulsieren der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit zeigt. Diese Flüssigkeit umfließt und bewegt unser Nervensystem – vom Schädel (Cranium) bis zum Kreuzbein (Sacrum) innerhalb der Hirn- und Rückenmarkshäute. Da der Craniosacrale Rhythmus sich über das Bindegewebe im ganzen Körper ausbreitet, ist er überall tastbar.

 

Dieses Pulsieren, das Dr. W. G. Sutherland «Lebensatem» («primäre Atmung», «Breath of Life») nannte und mit Ebbe und Flut (rhythmische Bewegungen) verglichen werden kann, liefert diagnostische wie auch therapeutische Informationen.

 

Ziel und Anwendungsgebiete

 

Craniosacrale Therapie hat den Fokus auf der Beeinflussung dieser rhythmischen Bewegungen. Ziel ist es, Starre, Fehlhaltungen und Ungleichgewichte im Pulsieren aufzulösen und zu einem harmonischen Rhythmus zurückzuführen.

 

Beispielsweise wende ich die Methode an bei

  • chronischen Kopfschmerzen
  • Nackenverspannungen
  • Beckenschiefstand mit den daraus resultierenden Folgen
  • Fehlstellungen infolge von Unfällen und Verletzungen
  • bei Kleinkindern nach Zangengeburten zum Ausgleich von Schädelfehlstellungen
  • chronischen Rückenschmerzen
  • u.a.

Eine meiner Patientinnen hat treffend beschrieben, wie sanft und subtil die Methode ist:

"Äußerlich sichtbar war bei der Behandlung nicht viel, aber in meinem Gewebe war eine erstaunliche Bewegung,  es hat total viel bewirkt!"

 

Wie verläuft eine Therapie?

Zunächst erhebe ich die Krankengeschichte (Anamnese) um die für die Behandlung nötigen Informationen zu erhalten.

 

In bequemer Kleidung liegt man auf einer Massageliege. Die Behandlung ist äußerst sanft und schonend. Durch feinste Druck- und Zugbehandlung (Sensibilität der Hände) zumeist an Kopf und Wirbelsäule wird Einfluss auf das CS-System genommen.
 

Anzahl Sitzungen:
gemäß Beschwerdebild, ca. 5- 6 reichen meist aus

 

Für wen ist die Craniosacral-Therapie hilfreich?
Sie kann vom Neugeborenen bis hin zum alten Menschen, sogar in sehr gebrechlichem oder schmerzvollem Zustand, angewendet werden.

 

Sitzungsdauer: ca. eine Stunde, bei Kindern eher kürzer.

 

Terminvereinbarung

 

Tel. 05241 2334238

Christiane Knebel

Heilpraktikerin

Schauen Sie das Video an, das die Therapie anschaulich erklärt.